Viele Unternehmen unterschätzen eine richtig angewandte E-Mail Marketing Strategie in ihrer Wirksamkeit. Einige kleine Unternehmen trauen sich jedoch auch einfach nicht an diese Strategie, da sie nicht wissen, wie sie den Newsletter füllen sollen. Wir zeigen dir in diesem Artikel, wie du eine E-Mail Marketing Strategie erstellst und an deine Kunden anpasst.

Jedoch kann es auch sein, dass du merkst, dass trotz alledem die E-Mail Marketing Strategie bei dir und deinem Unternehmen einfach nicht funktioniert oder nicht so einen großen Effekt hat, wie bei anderen Unternehmen. Das ist vollkommen okay, da nicht jede Marketing Strategie für jedes Unternehmen gleich gut funktionieren kann. Ausprobieren sollte es allerdings jeder einmal.

Table of Contents

Das Wichtigste in Kürze

  • Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du eine E-Mail Marketing Strategie entwickelst und an dein Unternehmen und deine Kunden anpasst.
  • Außerdem geben wir dir ein paar Tipps, wie du deine Strategie immer wieder verbessern kannst.
  • Denk immer daran, dass nicht jede Marketing Strategie bei jedem Unternehmen funktionieren kann. Probier dich einfach aus.

E-Mail Marketing Strategie: Was du wissen solltest

Die richtig angewandte E-Mail Marketing Strategie wird von vielen Unternehmen unterschätzt. Jedoch ergab eine Studie, dass jeder 3. B2B-Marketer die E-Mail Marketing Strategie nennt, wenn es um den positiven Einfluss auf die Umsatzsteigerung geht. Wir beantworten dir nachfolgend die wichtigsten Fragen rund um das Thema E-Mail Marketing Strategie und geben dir zusätzlich noch Tipps für deine eigene Kampagne.(1)

Was ist eine E-Mail Marketing Strategie?

Eine E-Mail Marketing Strategie ist ein übergreifender Plan, der beim Versand deiner Newsletter an deine Kunden verfolgt wird. Hierbei werden Ziele, Zielgruppen und Erfolgsparameter definiert. Anhand derer wird der Inhalt der Newsletter erstellt. Um zu überprüfen, ob die Inhalte deines Newsletters für deine Zielgruppe relevant und deinem Ziel zuträglich sind, wird die Performance regelmäßig ausgewertet. Die Erstellung einer E-Mail Marketing Strategie ist ein sich immer wiederholender Prozess, der stets anhand der Zielgruppe und des eigenen Ziels optimiert werden muss.(2)

Lohnt sich eine E-Mail Marketing Strategie für mich?

Oftmals glauben vor allem kleinere Unternehmen, dass sich eine E-Mail Marketing Strategie für sich nicht lohnt. Dies stimmt so allerdings nicht. Zudem hat die E-Mail Marketing Strategie einige Vorteile gegenüber anderen Marketingkanälen. Im Gegensatz zur Dialogpost ist ein Newsletter weniger zeit- und kostenintensiv, was vor allem auch kleineren Unternehmen zugute kommt. Außerdem kann durch umfangreiche Reportings viel besser nachvollzogen werden, wie effektiv die Newsletter letztendlich sind.

Auch im Vergleich zu den sozialen Medien schneidet ein Newsletter besser ab. Das liegt daran, dass du jeden Empfänger direkt erreichst und zudem eine höhere Klickrate hast. Dies liegt natürlich auch daran, dass du dich für einen Newsletter aktiv anmeldest. Viele Unternehmen nutzen den Newsletter nicht, da ihnen ganz einfach die Anlässe und Ideen fehlen. Mögliche Themen könnten sein:

  • Das Informieren der Kunden über neue Produkte im Online-Shop
  • Hinweisen auf anstehende Events
  • Vorstellen eines neuen Non-Profit Projekts
  • Verweisen auf den aktuellen Blogpost

Eine E-Mail Marketing Strategie muss nicht von heute auf morgen perfekt sein, um benutzt zu werden. Da du sowieso auf die Interessen deiner Zielgruppe eingehen solltest, wirst du am Anfang noch viel an dem Newsletter feilen. Zudem verändern sich natürlich auch die Inhalte und Bedürfnisse der Kunden.(2, 3)

Wie wird eine E-Mail Marketing Strategie erstellt?

Damit du herausfinden kannst, ob die E-Mail Marketing Strategie etwas für dich und dein Unternehmen ist, zeigen wir dir nachfolgend in 5 Schritten, wie du deine eigene E-Mail Marketing Strategie entwickelst.

1. Welche Ziele verfolgst du mit der E-Mail Marketing Strategie?

Ein sehr wichtiger Punkt ist die Zielsetzung. Was möchtest du mit deinem Unternehmen erreichen, wobei dich die E-Mail Marketing Strategie unterstützen soll? Online-Shops möchten zum Beispiel ihren Umsatz steigern, wohingegen Blogger mehr Traffic auf ihrem Blog generieren möchten. Sei bei der Definition der Ziele so genau wie möglich. Ein Ziel sollte immer smart formuliert sein. Smart bedeutet spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert.

2. Was ist deine Zielgruppe?

Als nächstes solltest du deine Zielgruppe definieren. Hierbei muss es nicht unbedingt nur eine Zielgruppe sein. Du kannst deine Zielgruppe auch noch weiter unterteilen. So hast du dann zum Beispiel Käufer und Nichtkäufer, die Unterteilung der verschiedenen Interessen oder aber auch in männliche oder weibliche Empfänger. Somit erreichst du den einzelnen Menschen viel eher, als würdest du den gleichen Newsletter an alle raus schicken. Dadurch wird dein Newsletter richtig effektiv.

3. Das Erstellen des E-Mail Marketing Konzepts

Da du jetzt deine Ziele und deine Zielgruppe ausgearbeitet hast, kommen wir nun zu dem inhaltlichen Konzept. Die Inhalte der Newsletter sollten entsprechend der Interessen der Empfänger ausgearbeitet werden. Hierbei gibt es zunächst allgemeine Punkte, die meistens an alle Empfänger versendet werden können.

  • Relevante wiederkehrende Anlässe: Anlässe wie Weihnachten, Ostern, Black Friday oder Valentinstag sind vor allem für Online-Shops nicht außer Acht zu lassen. Dies sind umsatzstarke Tage, die die Online-Shops für sich durch die Unterstützung von Newslettern nutzen sollten.
  • Branchenspezifische Events: Im B2B Bereich sind Messen und Kongresse ein guter Anlass für einen Newsletter. So kannst du persönlich mit deinen Kunden in Kontakt kommen. Produkt-Launches können so ebenfalls kommuniziert werden.
  • Lifecycle des Empfängers: Je nachdem, in welcher Phase des Lifecycle sich dein jeweiliger Empfänger aktuell befindet, macht ein anderer Newsletter Sinn. So solltest du einem Empfänger, der den Newsletter grade erst abonniert hat, nicht direkt schon Produkte vorstellen. Zur Orientierung kannst du die AIDA-Formel zur Hilfe nehmen. AIDA steht für Aufmerksamkeit, Interesse, Wunsch und Handlung.
  • Probleme und Wünsche der Zielgruppe: Hast du eine Software, welche erklärungsbedürftig ist, so kannst du die Tipps, je nach Kenntnisstand der Empfänger, anpassen.

Grundsätzlich sollten die Inhalte des Newsletters an die jeweilige Zielgruppe angepasst werden. Oft können aber auch die gleichen Themen für mehrere Zielgruppen interessant sein. Das Thema sollte dann trotzdem entsprechend der verschiedenen Zielgruppen individuell angepasst werden und somit für jede Zielgruppe ein eigener Newsletter zu dem Thema verschickt werden.

4. Das Festlegen eines Rhythmus

Die Häufigkeit des Versenden des Newsletters hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Bei einem Online-Shop würde das tägliche Versenden des Newsletters den Empfänger nerven. Bei einem Magazin mit tagesaktuellen Themen hingegen macht der tägliche Versand Sinn. Probiere dich mit deinem Unternehmen da ruhig erstmal aus. Anhand der An- und Abmeldungen wirst du herausfinden, was bei deinen Kunden gut ankommt.

Zudem kannst du mit einer E-Mail Automation einfach Automationsstrecken erstellen und somit zu bestimmten Anlässen automatisch E-Mails verschicken lassen. Hierfür eignen sich zum Beispiel Geburtstage der Kunden oder Kaufbestätigungen. Diese sollten ebenfalls in den E-Mail Marketing Strategie Plan mit eingearbeitet werden.

5. E-Mail Marketing Kennzahlen auswerten

Hast du die ersten Newsletter verschickt, ist es an der Zeit zu schauen, ob die E-Mail Marketing Strategie aufgeht. Dies zeigt sich anhand der Kennzahlen im Newsletter Reporting. Zu den wichtigsten KPI (Key Performance Indikatoren) des Newsletter Marketings gehören die Öffnungsrate, Klickrate, Abmelderate und Conversionrate.

Die durchschnittliche Öffnungsrate liegt bei 20 %. Allerdings kann dieser Wert je nach Branche oder E-Mail stark abweichen. Am besten vergleichst du die bisherigen Öffnungsraten der E-Mails mit den jetzigen. Hohe Öffnungs- und Klickraten sind wünschenswert, da diese anzeigen, ob die Betreffzeile ansprechend formuliert wurde.

Hast du eher niedrige Öffnungs- und Klickrate oder sogar eine hohe Abmeldungsrate, solltest du dringend den Inhalt deiner Newsletter überarbeiten und anpassen. Die Conversionrate ist vor allem für Online-Shops relevant, da diese anzeigt, ob Umsatz generiert wurde. Nutze die Kennzahlen als Chance deinen Newsletter ständig verbessern zu können.(2, 4, 5, 6, 7, 8)

Gibt es Tipps für die E-Mail Marketing Strategie?

Nachdem wir dir in 5 Schritten gezeigt haben, wie du deine E-Mail Marketing Strategie entwickelst, haben wir nun noch ein 4 Tipps für dich. Diese 4 Tipps sollen dir zusätzlich bei der Erstellung und Verbesserung deiner Kampagne helfen.

1. Halte deine Kampagne simpel und strukturiert

Halte deinen Newsletter so prägnant, sachlich und einfach zu lesen, wie möglich. Um die Aufmerksamkeit der Empfänger zu erhalten, kannst du dich dafür an den 4 P’s orientieren. Diese lauten wie folgt: Versprechen (Promise), Bildliche Sprache (Picture), Beweis (Proof) und Aktion (Push).

Dem Kunden wird also erst etwas versprochen, wie zum Beispiel das Lösen seines Problems. Bei der Darlegung der Lösung wird eine bildliche Sprache verwendet und die Lösung durch Fallstudien und Referenzen belegt. Als letztes sagst du deinem Kunden, was er für die Lösung tun muss (zum Beispiel dein Produkt kaufen).

2. Teste deine E-Mails

Bevor du die E-Mails mit den Newslettern an deine Kunden raus schickst, solltest du diese von einem Kollegen oder Mitarbeiter durchlesen lassen. So lassen sich schon einige Fehler verhindern. Zudem solltest du prüfen, ob die E-Mails auf allen Geräten vollständig angezeigt werden. Die meisten Menschen nutzen heutzutage nur noch ihr Smartphone, deswegen sollte es vor allem da richtig angezeigt werden.

3. Das richtige Timing

Überlege dir, zu welcher Zeit deine Kunden ihre E-Mails checken. Zu diesen Zeiten solltest du dann auch deine E-Mail mit dem Newsletter verschicken. So stellst du sicher, dass dieser auch gelesen wird und nicht in einer Flut von anderen E-Mails unter geht. Auch hier musst du dich wieder ausprobieren und schauen, zu welchen Zeiten deine Kunden ihre E-Mails checken.

4. Personalisierung der E-Mails

Heutzutage wird alles immer unpersönlicher und somit stichst du heraus, wenn du auf den einzelnen Kunden genauer eingehst. Dies kannst du mit einer CRM-Software erreichen. Diese ermöglicht es dir personalisierte Elemente in die E-Mail einzufügen. Du kannst zum Beispiel den Namen des Kunden, den Ort oder den Einkaufsverlauf hinzufügen.(1, 9)

Fazit

Wie du gemerkt hast, sind die einzelnen Schritte zu einer E-Mail Marketing Strategie nicht so schwer zu entwickeln. Zeit nehmen solltest du dir allerdings für die Vorarbeit. Dazu gehören das Herausarbeiten deiner Ziele, die du mit dem Newsletter erreichen möchtest und das Bestimmen deiner Zielgruppe. Dies sind wichtige Grundsteine, damit deine E-Mail Marketing Strategie wirklich Erfolg hat.

Falls du für dich und dein Unternehmen merkst, dass eine andere Marketing Strategie besser funktioniert, ist dies völlig legitim. Nicht jede Marketing Strategie funktioniert bei jedem Unternehmen gleich gut. Online-Shops profitieren zum Beispiel sehr von E-Mail Marketing Strategien. Finde den besten Weg für dich und dein Unternehmen.

Durch Mapping können einzelne Lücken oder Probleme in der Customer Experience lokalisiert werden. Mapping sollte durch Fakten, Daten und Aussagen der Kunden unterstützt sein. Die Emotionen der Kunden spielen auch eine große Rolle.

Referenzen

1. SuperOffice
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2. Kowalski, Sabine
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3. HubSpot
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4. Inxmail
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5. Stokes, Anastasia
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6. Weka
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7. CleverReach
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8. Silberbach, Katharina
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9. Tantau, Björn
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